Magnetfeldbehandlung



Wirkungsweise
1. Steigerung der Perfusion des Gewebes durch Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, Erweiterung der Gefäße bis in den kapillaren Bereich und Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks (pO2), d. h. verbesserte Sauerstoffverwertung.

Hieraus resultieren:
- Aktivierung des Zellstoffwechsels
- direkte toxische Wirkung auf aerobe und anaerobe Mikroorganismen
- Blockierung der Toxinproduktion
- Anregung der Phagozytose von Makrophagen und Granulozyten im hypoxischen Gewebe - Stimulierung der Angioneogenese

2. Stabilisierung der Glycosaminoglykansynthese (Sulfateinbau in die Glycosaminoglykane) im Knorpel.

3.Steigerung der Zellproliferation und der Kollagensynthese

4.Steigerung des Energiestoffwechsels der Zelle (signifikante ATP-Erhöhung) Die besten Behandlungsergebnisse zeigen bei behandelten Gewebe, das hypoxisch und/oder entzündlich gereizt sind - entsprechend der beiden wichtigsten nachgewiesenen Eigenschaften in der biologisch effektivsten Form gepulsten, elektromagnetischen Feldes: Verbesserung der Durchblutung und Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks im Gewebe auf das 2- bis 10-fache, je nach Ausgangslage. Bei degenerativen Erkrankungen sind insbesondere die Autoregeneration von Knorpel und Bindegewebe, die Zunahme der Stoffwechselleistung der Zelle (meßbare Zunahme der ATP), die Steigerung der Proteoglykansynthese und der verstärkte Einbau von Sulfat und Thymidin in die Knorpelzelle von Bedeutung. Die Behandlung ist erfolgreich, problemlos in der Durchführung, angenehm für den Patienten und ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Typische Indikationen
- degenerative Gelenkerkrankungen z. B. Coxarthrose, Gonarthrose, Fingerpolyarthrose, Spondylarthrose
- Enthesiopathien z. B. Epicondylitis, Supraspinatus-Syndrom, Achillodynie, Plantartendinose, Patellaspitzensyndrom usw.
- Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats mit entzündlicher Komponente z. B. Nervenwurzelreizsymptome, akut aktivierte Arthrosen, akute PHS, Bursitiden
- Weichteilverletzungen
- schlecht heilende knöcherne Verletzungen
- Osteonekrosen durchblutungsgestörte Gewebe mit schlecht heilenden Wunden z. B. chronische Ulcera, diabetische Gangrän, Dekubitus, Raucherbein usw.